Es ist nicht leicht, die Rede von Putin in vollständiger Länge zu finden. In den deutschen Medien tauchen meist nur Ausschnitte auf, die von Journalisten „richtig eingeordnet“ werden.
Wir stellen die Rede daher mit deutscher Synchronisation hier zur Verfügung.
Auf eine Einordnung oder Interpretation verzichten wir.
Mögen die Zuschauer sich ein eigenes Bild von der Rede machen.
Clickbaiting, wie es im Lehrbuch steht, oder? Die Frage, ob es nicht eine gute Idee wäre, mal Le Pen ranzulassen statt Macron, ist schon ziemlich unverschämt, zumal für so linke Socken wie uns.
Die nächste Frage lautet: Meinen wir das ernst? Und wer ist dieser „weltliebste Präsident“? Was hat das alles mit Tierpanzern zu tun und warum ist der Gang zur Wahlurne ein intellektueller Suizid?
Wenn Ihr es wissen wollt, hört den Podcast.
Er ist schockierend!
Nein, nein, stimmt gar nicht.
Inhalt:
00:20 Wie es geht?
04.00 Anti-Liebeslied auf unsere Politiker und die Medien
06:00 Waffen für die Ukraine im Krieg gegen den Donbas
08:30 Napoleon, der Putinversteher
09:00 Slawischer Imperialismus
10:00 Kriegstreiber
11:00 Warum nicht mal Le Pen? (I)
14:30 Wer weltliebste Präsident
15:00 Warum nicht mal Le Pen? (II)
18:00 Tierpanzer und Lauterbach
22:00 Der halbtote Mann
24:00 Gauland spricht
27:30 Internes: Guter Bulle, böser Bulle
30:30 Wenn jemand stört …
31:00 Warum nicht mal Le Pen? (III)
34:00 Linke Themen (geht schnell)
36:30 Warum nicht mal Le Pen? (IV)
42:30 Sinnstiftung als Systemrettung und Krisen als Sinnstiftung
47:30 Die verschobene Corona-Evaluierung
52:00 Geschichte wird gemacht
52:30 Wahlen an sich oder: Warum ich sie mir spare
57:30 Rätsel: Zitat eines Lumpen-Pazifisten
58:30 Auflösung des Rätsels
Um Marianna Vishemirskaya ranken sich Legenden. War sie die Zeugin eines russischen Luftangriffs? Hat sie ihre Aussage wirklich plötzlich geändert? Und wurde sie von Russen entführt, um „mit vorgehaltener Waffe“ als Propagandainstrument missbraucht zu werden?
Die Berichte in deutschen Medien helfen bei der Klärung dieser Fragen nicht.
Daher haben wir sie persönlich nach ihrer Sicht der Dinge gefragt.
Wir sind sehr dankbar für die Zeit, die Marianna uns geschenkt hat.
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Mark Bartalmai war mehr als drei Jahre in der Ukraine und hat zwei Dokumentarfilme im Donbass gedreht. Er kennt sich also nicht nur theoretisch in der Materie aus, sondern hat praktische Erfahrungen vor Ort gesammelt.
Mark weiß, wie es sich anfühlt, Bomben in unmittelbarer Nähe zu hören, in einem Kessel festzustecken und verhaftet zu werden.
In diesem zweiteiligen Interview sprechen wir mit Mark über die Geschichte der Ukraine, den Konflikt mit den Volksrepubliken und die Frage, wie der aktuelle Konflikt hätte verhindert werden können.
Video I:
01:00 Nach langer Zeit ein Interview
03:30 Die Konflikte reichen bis zu den Weltkriegen zurück
10:00 Putins Fernsehansprache
13:00 Die ukrainischen nationalistischen Kräfte nach dem Zweiten Weltkrieg
17:30 Blumen für die Nazis
20:00 Die Ukrainer: Ein friedliches Volk
22:00 Partisanenkriege gegen Russland mit westlicher Unterstützung
25:00 Jelzin und die Ukraine
28:30 Julia Timoschenko (die Gasprinzessin)
32:00 Das Assoziierungsabkommen
41:00 Die Maidan-Proteste (I)
45:00 Leben wie Gott in Frankreich
50:00 Die Maidan-Proteste (II)
56:00 Europa versus USA
59:00 Warum ist die Ukraine weder in der EU noch in der NATO?